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SBD - Kauft nicht bei Deutschen!

05.01.2018 11:13

Straftatbestand Volksverhetzung? Nachdem die "Taz" berichtete und selbst die "FAZ" dem geneigten Publikum wie der Hamburger Staatsanwaltschaft den Begriff Satire versuchte nahezubringen, möchten wir den Text des Anstoßes nicht länger vorenthalten. In voller Länge: ein Vorschlag zur Güte von Leo Fischer.

Dieser Aufruf richtet sich an die deutsche Zivilgesellschaft, vor allem an die hiesigen Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Berufs- und Wirtschaftsverbände sowie an alle Gruppen und Personen, die sich dem Frieden™ und der guten Laune verpflichtet fühlen. Es ist der Redaktion dieser Zeitschrift zu Ohren gekommen, dass einige ihrer Leserinnen und Leser immer noch bedenkenlos Produkte und Dienstleistungen konsumieren, die auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches produziert werden. Gutgemeinte Warnkampagnen wie »Made in Germany«, die von ehemaligen Opfern Deutschlands ins Leben gerufen wurden, haben ihre Funktion weitgehend eingebüßt, werden teilweise sogar als geschmackloses Qualitätsmerkmal zweckentfremdet. Deswegen ruft die konkret-Redaktion alle fortschrittlichen und wohlgesinnten Kräfte auf, sich unserer Kampagne »Kauft nicht bei Deutschen« anzuschließen, die unter dem Buchstabenkürzel SBD zusammengefasst wird. SBD steht dabei für »Stehenlassen – Bemäkeln – Dauernd runterputzen« – all dies nämlich soll mit deutschen Produkten geschehen, bis hierzulande endlich menschenwürdige Zustände herrschen.

Ziele der SBD-Bewegung:

Beendigung des Schandvertrags von 1990 und Ende »Deutschlands« als souveräner staatlicher Entität, gleichberechtigte Übernahme von Territorium und Amtsgeschäften durch die Regierungen der Nachbarländer; Anerkennung der Grundrechte der in deutschsprachigen Gebieten lebenden Menschen auf Erziehung, Entnazifizierung und Klappehalten; Achtung, Wahrung und Unterstützung des Rechts aller Leute, die bisher gegen ihren Willen hier zu leben gezwungen waren (wg. Familie, Sprachkenntnissen oder Unlust), auf Schadensersatz und kostenlose Fernreisen in schönere Länder.

Begründung

Die deutsche Regierung betreibt eine völkerrechts- und geschmackswidrige Politik zu Lasten aller Menschen, die in den von ihr beherrschten Landstrichen einfach nur Adorno lesen und Musik hören wollen. Leute mit einem IQ über 100 sind jeden Tag brutalen Diskriminierungen ausgesetzt, wie sie nur mit der Apartheid in Südafrika verglichen werden können. Kluge Menschen erhalten weder einen ihnen angemessenen Arbeitsplatz, noch werden sie vom deprimierenden Anblick ihrer Landsleute verschont. Dies widerspricht mehreren Resolutionen der UN wie auch den international anerkannten Grundsätzen des schönen Lebens. Die sogenannte Gesichtsapartheid sorgt dafür, dass abweichendes Verhalten sofort durch extrem sauertöpfisches, verbissenes Grimassieren beantwortet wird – international geächtete Streumimik, die seitens der Mehrheit der Deutschen völlig gedankenlos eingesetzt wird.

Akademischer Boykott

Seit April 2004 ruft die konkret-Kampagne für Gelabervermeidung (KoKaGe) die Intellektuellen und Akademiker/innen in der ganzen Welt auf, alle deutschen akademischen und kulturellen Institutionen umfassend und konsequent zu boykottieren, weil sie a.) teilweise extrem irren Mist reden, b.) helfen, das deutsche Regime international zu legitimieren. Wir fordern ein Auftrittsverbot für Richard David Precht, eine Umwandlung der Goethe-Institute in Starbucks-Filialen und eine stufenweise Abschaltung Peter Sloterdijks, bis sein Reaktorkern abgekühlt ist. In vorbildlicher Weise haben international anerkannte Künstler Deutschland rechtzeitig den Rücken gekehrt, um hier nie wieder aufzutreten; wir wünschen uns, dass möglichst viele ihrem Beispiel folgen.

Verbraucherboykott

Das der SBD-Bewegung nahestehende Gremium für Lichterketten- und Zahlungsboykott (GremLiZa) empfiehlt, Produkte und Dienstleistungen von Firmen und Personen zu boykottieren, die vom lähmenden Stumpfsinn deutscher Zustände profitieren. Hierzu zählen wir die Produktionsfirmen von Maybrit Illner und Sandra Maischberger, den Verlag Axel Springer, Molkereinazi Müller, die Redaktion der »Heute-Show«, den Steakbrater Blockhouse (nicht jedoch: Maredo), die Kneipe »Das Nord« in Frankfurt am Main sowie alle Leute, die uns schon mal dumm gekommen sind. Im Zweifel fragen Sie uns auf Facebook. Wir führen Listen. Lange, lange Listen.

Verhaltensboykott

Die meisten Deutschen stehen hinter dem System und billigen es zumindest, wenn sie es nicht ohnehin mittragen. Die SBD-Bewegung fordert dazu auf, typisch deutsches Verhalten auch im Alltag zu sanktionieren. Schuheausziehen im Zug, brühendheißer Kaffee in liebloser Gastronomie und Jammern über den ÖPNV sollten von SBD-Aktivistinnen und -Aktivisten sofort durch lautes Singen der Marseillaise beantwortet werden. Das in der Bevölkerung tief eingegrabene Misstrauen gegen alles, was fremd, kompliziert oder anders ist, muss stetig aufs neue herausgefordert werden. Sätze wie »Ich habe ja nichts gegen Syrer« sollten konsequent die unmittelbare Antwort »Schön, ich bin Syrer« nach sich ziehen.

Hat das irgendwas mit Deutschenhass zu tun?

Nein – es gibt viele Deutsche, die sich stark machen gegen die unmenschlichen Bedingungen, unter denen kluge Menschen in Deutschland leiden müssen. Antigermanismus ist nicht Deutschenhass! Außerdem sollte eine Lehre aus der deutschen Geschichte sein, so etwas wie deutsche Geschichte nie wieder zuzulassen. Leider gibt es immer wieder interessierte Kreise, die die Deutschenhasskeule herausholen, wann immer legitime Kritik an Deutschland vorgebracht werden soll. Die wahren Deutschenhasser sind heute diejenigen, die nicht direkt auf seine Auslöschung hinarbeiten.

Wo kann ich mich über die SBD-Kampagne informieren?

Leider bisher nur hier – die meisten Medien in Deutschland sind teils verdeckt, teils offen in der Hand von Deutschen, die unliebsame Berichterstattung wie diesen Artikel hier mundtot machen wollen.

Was soll ich tun, wenn ich doch einmal versehentlich ein deutsches Produkt erworben haben sollte?

Keine Angst – die meisten deutschen »Traditionsfirmen« sind heute schon in der Hand großer transnationaler Mischkonzerne, deren deutscher Anteil verschwindend gering ist. Das Risiko, rein deutsche Waren zu konsumieren, ist heute so gering wie nie. Falls Sie trotzdem versehentlich ein Trigema-Hemd, eine Tube Liquimoly oder eine Ausgabe des »Spiegel« gekauft haben sollten, können Sie dieses Produkt zusammen mit dem Originalbeleg und gegen eine Bearbeitungsgebühr über das Dreifache des Einkaufspreises zur Entsorgung an die konkret-Redaktion senden.

 

Leo Fischer schrieb in konkret 6/17 über die Infantilisierung an deutschen Hochschulen

Das beanstandete Heft 11-17 kann in unserem Shop erworben werden.

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