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Tomayers Video-Tagebuch

No-Go-Area Deutschland

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No-Go-Area Deutschland

Im Dezember haben wir die Onlinerubrik No-Go-Area Deutschland einstellen müssen. Den Anspruch dieser Chronik, monatlich rassistische und antisemitische Vorfälle möglichst vollständig aufzuführen, konnten wir mit den konkret zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr aufrechterhalten. In einem Land, in dem beinahe täglich Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt und Menschen aus rassistischen Motiven beleidigt, gejagt und angegriffen werden, hätte die gesamte Redaktion damit zu tun, diese Vorfälle aus dem ganz normalen deutschen Alltag auch nur einigermaßen vollständig zu dokumentieren. Wir verweisen gerne auf die gemeinsame Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung und auf Seiten wie netz-gegen-nazis.de, die die Drecksarbeit auch in Zeiten von Pegida und Co. weiterhin machen. Vielen Dank an Bea Dorn und Svenna Triebler, die über Jahre hinweg die No-Go-Area für konkret zusammengestellt haben. Dank auch an alle Leserinnen und Leser, die uns auf rassistische und antisemitische Vorfälle hingewiesen haben.

Rassistischer Angriff auf Taxifahrer

29.05.2012 11:08

Ein 21jähriger Deutscher schlägt einen nicht-weißen Taxifahrer in Göttingen gegen den Kehlkopf und in den Rücken, stößt ihn zu Boden und beleidigt ihn rassistisch. Das Taxiunternehmen wird von nicht-weißen Fahrern selbstverwaltet und berichtet von regelmäßigen  rassistischen Angriffen und Beleidigungen in der Stadt.

Quelle: „Neues Deutschland“

Brandanschlag auf Occupy-Camp

26.05.2012 11:09

In Kiel (Schleswig-Holstein) legen Unbekannte Feuer im antikapitalistischen Occupy-Camp, das fast vollständig zerstört wird.

Quelle: Autonome Antifa Freiburg

Rassistische Pöbeleien

24.05.2012 11:09

In Frankfurt/Oder (Brandenburg) bedroht und beleidigt eine Gruppe erwachsener Deutscher einen jungen Nicht-Weißen rassistisch und beschimpft seine Begleiter.

Quelle: Recherchegruppe Frankfurt/Oder

Häusliche Gewalt „kein Härtefall“

23.05.2012 11:10

Die Ausländerbehörde Essen (Nordrhein-Westfalen) ordnet die Abschiebung einer Frau nach Kamerun an. Sie habe sich nicht ausreichend integriert und einen Härtefall könne die Behörde nicht erkennen. Die 38jährige war Ende 2010 im Rahmen einer Familienzusammenführung eingereist. Ihr deutscher Mann hatte sie geschlagen und versucht, sie zur Prostitution zu zwingen. Nach fünf Monaten gelang ihr die Flucht in ein Frauenhaus.

Quelle: Frauenverband Courage

Gewalt gegen Wohnungslose

23.05.2012 11:10

Ein Unbekannter prügelt und tritt am Berliner Alexanderplatz auf eine wohnungslose Frau aus Polen ein. Er verletzt sie schwer. Ein Passant spricht den Täter an, der von der 35jährigen abläßt, nachdem er ihre persönlichen Gegenstände sich genommen hat. Der Passant entfernt sich ebenfalls, die Verletzte bleibt zurück und wird stationär in ein Krankenhaus aufgenommen.

Quelle: „Tagesspiegel“

Leipzig: Rassistische Wutbürger

22.05.2012 11:11

 550 Anwohner versammeln sich in Leipzig Portitz zu einer rassistischen Bürgerversammlung. Der Zuzug von Nicht-Weißen, die nach den Plänen der Stadt Leipzig dezentral Wohnungen in Mehrfamilienhäusern erhalten sollen, bedeute prinzipiell „Kriminalität, Lärm, Vermüllung, Drogen und anderes“.

Quelle: „Jungle World“

85% der kriminellen Ausländer sind Deutsche (WTF?)

21.05.2012 11:37

Seit 2005 sind in Berlin zahlreiche deutsche Tatverdächtige fälschlicherweise als Ausländer in die offizielle Kriminalitätsstatistik aufgenommen worden. Damit stieg die Kriminalität von Nichtdeutschen scheinbar massiv an, während sie real zunächst abfiel: Insgesamt 85 % der erfassten „Nichtdeutschen“ waren Deutsche.

Quelle: migazin.de

Wunstorf: Party von Bremer Hooligans angegriffen

21.05.2012 11:36

Auf der Rückreise von einem Fußballspiel überfallen rechte Hooligans der "Standarte Bremen" und des "Nordsturm Brema" eine Party im Jugendzentrum „Wohnwelt“ in Wunstorf bei Hannover. Sie schlagen mit Ketten und Teleskopschlagstöcken auf die Gäste ein und verletzen zehn von ihnen; zwei Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden. Der Trägerverein der „Wohnwelt“ spricht von einem geplanten Angriff und widerspricht damit der Polizeidarstellung, die Angreifer seien zufällig auf die Party aufmerksam geworden.

Quelle: „Taz“

Gemein: Wie die NPD die Linken linkte

21.05.2012 11:35

Die Linksfraktion der Stadtvertretung von Waren (Mecklenburg-Vorpommern) stimmt geschlossen für einen Antrag der NPD. Nachdem die FDP beantragt hatte, Aufträge der Stadt nur an Firmen zu vergeben, die einen Mindestlohn von 8,50 Euro zahlen, hatte die NPD einen Änderungsantrag für 10 Euro Mindestlohn gestellt und damit eine Forderung der Linken für sich übernommen. Mit ihrer Zustimmung handelt die Linksfraktion gegen den „Schweriner Weg“, mit dem die demokratischen Parteien in Mecklenburg-Vorpommern übereingekommen sind, niemals und zu keinem Thema mit der NPD zu stimmen.

Quelle: „Ostsee-Zeitung

Attacke auf Döner-Imbiss in Berlin-Pankow

20.05.2012 11:34

In Berlin-Pankow attackieren vier Deutsche einen Döner-Imbiß. Sie beschimpfen den nicht-weißen Inhaber rassistisch und werden festgenommen. Die Polizei spricht wie üblich von „fremdenfeindlichen“ Beleidigungen, obwohl der Mitarbeiter die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Auf Nachfrage der Onlineplattform „Pulikative.org“ gibt sie aber zu, dass der Begriff Rassismus im Polizeisprachgebrauch bundesweit laut internen Vorgaben gestrichen ist.

Quelle: Pressemeldung der Polizei, Publikative.org