Aktuelles

aboprämie 10-17

To watch this video, you need the latest Flash-Player and active javascript in your browser.

Tomayers Video-Tagebuch

No-Go-Area Deutschland

Filmkritiken

Termine

No-Go-Area Deutschland

Im Dezember haben wir die Onlinerubrik No-Go-Area Deutschland einstellen müssen. Den Anspruch dieser Chronik, monatlich rassistische und antisemitische Vorfälle möglichst vollständig aufzuführen, konnten wir mit den konkret zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr aufrechterhalten. In einem Land, in dem beinahe täglich Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt und Menschen aus rassistischen Motiven beleidigt, gejagt und angegriffen werden, hätte die gesamte Redaktion damit zu tun, diese Vorfälle aus dem ganz normalen deutschen Alltag auch nur einigermaßen vollständig zu dokumentieren. Wir verweisen gerne auf die gemeinsame Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung und auf Seiten wie netz-gegen-nazis.de, die die Drecksarbeit auch in Zeiten von Pegida und Co. weiterhin machen. Vielen Dank an Bea Dorn und Svenna Triebler, die über Jahre hinweg die No-Go-Area für konkret zusammengestellt haben. Dank auch an alle Leserinnen und Leser, die uns auf rassistische und antisemitische Vorfälle hingewiesen haben.

20 Neonazis attackieren Punks in Anklam (MV)

07.05.2012 11:03

In Anklam (Mecklemburg-Vorpommern) attackieren rund 20 Neonazis eine Gruppe Punks und nicht-rechte Jugendliche; drei der Angegriffenen müssen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bereits in den vorangegangenen Wochen habe es nach Angaben der Beratung für Betroffene rechter Gewalt (Lobbi) eine Häufung von Nazi-Angriffen gegeben; unter alternativen Jugendlichen in Anklam herrsche ein Klima der Angst.

Quelle: „Nordkurier“, Lobbi.mv

Dursuchungen bei der „Jagdstaffel D.S.T.“

04.05.2012 11:01

Die Polizei durchsucht 31 Wohnungen in München und Oberbayern im Rahmen der Ermittlungen gegen Mitglieder und Sympathisanten der neofaschisischen „Jagdstaffel D.S.T.“ („Deutsch“, „Stolz“ und „Treu“) wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und schwerer Körperverletzung. Die „Jagdstaffel D.S.T.“ steht im Kontakt mit dem „Freien Netz Süd“ (FNS).

Quelle: Autonome Antifa Freiburg

Marburger Burschenschaft und der Nazi

04.05.2012 11:01

Die Marburger Burschenschaft Rheinfranken lädt Manuel Ochsenreiter zu einem Vortrag ein. Ochsenreiter ist  Chefredakteur der als rechtsextrem eingestuften „Deutschen Militärzeitschrift sowie der Nazi-Postille „Zuerst!“, die sich nach eigenen Angaben den „Lebens- und Überlebensinteressen des deutschen Volkes“ verpflichtet sieht.

Redaktionsgebäude der „Lausitzer Rundschau“ attackiert

02.05.2012 11:00

Neonazis attackieren in zwei Nächten in Folge das Redaktionsgebäude der „Lausitzer Rundschau“ in Spremberg (Brandenburg). Zunächst besprühen sie das Gebäude mit Parolen und verkleben Bilder einer Nazi-Demonstration, in der darauffolgenden Nacht werden Innereien von Tieren an das Schild der Redaktion gehängt. Die Zeitung hatte in den Wochen zuvor verstärkt über die rechte Szene der Region berichtet.

Quelle: „Tagesspiegel“

Rechte Aufmärsche am 1. Mai

01.05.2012 10:59

Rechte marschieren in verschiedenen Städten zum 1. Mai auf: Etwa 150 Nazis ziehen mit zwei Stunden Verspätung und auf verkürzter Route durch Bonn; ca. 8000 Gegendemonstrierende stehen ihnen gegenüber. In Speyer setzt die Polizei gegen rund 1.500 linke Demonstrierende einen rechten Aufmarsch  durch, in Mannheim gelingt es mehreren tausend Antifas, einen Naziaufmarsch zu blockieren.

Quelle: npd-blog.info

„Autonomen Nationalisten“ aus Dortmund vor Gericht

27.04.2012 10:58

Drei Jahre nach dem Naziangriff auf die 1.-Mai-Kundgebung des DGB in Dortmund stehen erstmals zwei mutmaßliche Täter vor Gericht. Die 26- und 28jährigen Angeklagten gelten als führende Köpfe der „Autonomen Nationalisten“ in Dortmund. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Landfriedensbruch und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz vor.

Quelle: „Spiegel online“

Freispruch, mein Führer

22.02.2012 09:39

Wie erst jetzt bekanntwird, hat das Bundesverfassungsgericht im November 2011 das Urteil gegen einen in drei Instanzen wegen Volksverhetzung verurteilten Neonazi aufgehoben. Der Mann dürfe sich auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit berufen; er habe durch die Verbreitung von Propagandaschriften zwar den Holocaust geleugnet, dies aber "lediglich als Teil eines einleitenden Begründungsversuchs", um die fehlende Kriegsschuld Deutschlands darzulegen, so das höchste deutsche Gericht.

Quelle: „Süddeutsche Zeitung“

Türkenpack nach Auschwitz

21.02.2012 09:38

Auf dem Weg zu einem Faschingsausflug wird eine Grundschulklasse in der Berliner S-Bahn von einem Fahrgast beschimpft: "Türkenpack ab nach Auschwitz". Andere Fahrgäste schreiten nicht ein.

Quelle: „Tagesspiegel“

Die Braunen Stadtmusikanten

20.02.2012 09:37

Daniel Giese, Sänger der Neonaziband „Gigi & Die Braunen Stadtmusikanten“, wird wegen Volksverhetzung angeklagt. Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten und AntifaschistInnen hatte zuvor Strafanzeige gegen die Mitglieder der Neonaziband sowie die Betreiber des Neonazi-Versandhandels „Reconquista“ Dirk Bernt, André Reinicke und Rodrigo Diaz gestellt. Schon 2010 hatte die Neonaziband mit dem Lied ‚Döner-Killer’ im Album ‚Adolf Hitler lebt!’ Bezug auf die Neonazimorde genommen.

Quelle: VVN-BdA

Dortmunder Dialoge

20.02.2012 09:37

In Dortmund sollen 30 militante Neonazis zusammen mit 30 demokratischen Jugendlichen über die Zukunft Dortmunds diskutieren. Laut der Projektbeschreibung, die seit einiger Zeit auf der Homepage des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ einsehbar ist, soll es dabei um die Frage „Wie soll Dortmunds Zukunft aussehen und wessen Stadt soll es sein?“ gehen. Das Projekt wird durch das Bundesfamilienministerium mit 300.000 Euro gefördert. Titel: „Dortmund den Dortmundern”.

Quelle: Störungsmelder