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Tomayers Video-Tagebuch

No-Go-Area Deutschland

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No-Go-Area Deutschland

Im Dezember haben wir die Onlinerubrik No-Go-Area Deutschland einstellen müssen. Den Anspruch dieser Chronik, monatlich rassistische und antisemitische Vorfälle möglichst vollständig aufzuführen, konnten wir mit den konkret zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr aufrechterhalten. In einem Land, in dem beinahe täglich Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt und Menschen aus rassistischen Motiven beleidigt, gejagt und angegriffen werden, hätte die gesamte Redaktion damit zu tun, diese Vorfälle aus dem ganz normalen deutschen Alltag auch nur einigermaßen vollständig zu dokumentieren. Wir verweisen gerne auf die gemeinsame Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung und auf Seiten wie netz-gegen-nazis.de, die die Drecksarbeit auch in Zeiten von Pegida und Co. weiterhin machen. Vielen Dank an Bea Dorn und Svenna Triebler, die über Jahre hinweg die No-Go-Area für konkret zusammengestellt haben. Dank auch an alle Leserinnen und Leser, die uns auf rassistische und antisemitische Vorfälle hingewiesen haben.

CSU und die Nazis

05.02.2012 09:28

Der Kreisvorstand der Senioren Union Ebersberg tritt geschlossen zurück. Grund dafür ist die Auseinandersetzung um den Verkauf einer Nazi-Broschüre mit dem Titel „Die Auschwitz-Lüge“ auf einem Sommerfest der Senioren Union im vergangenen August. Das Mitglied Erich Richartz, selbst Beisitzer im Kreisvorstand, hatte die Öffentlichkeit über den Vorwurf die besagte Broschüre sei auf dem Sommerfest verkauft worden, in Kenntnis gesetzt. Danach sei er vom Kreisvorstand der Senioren Union massiv unter Druck gesetzt worden, zurückzutreten. Als er sich geweigert habe sei der Vorstand ohne ihn zurückgetreten.

Quelle: Münchner Merkur

Sebastian Schmidtke

04.02.2012 09:27

Beim Landesparteitag der NPD Berlin wird Sebastian Schmidtke zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 26jährige Schmidtke kommt aus dem Berliner Kameradschaftspektrum, er war Mitglied des „Märkischen Heimatschutzes (MHS)“ und der Kameradschaft „Berliner Alternative Süd-Ost“ (BASO). Derzeit besitzt er in Berlin Schöneweide (Treptow-Köpenick) den Szeneladen „Hexogen“ und führt für die Strukturen des „Nationalen Widerstand Berlin (NW Berlin)“ Waffenschulungen durch.

Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick, Indymedia

Buttersäureanschlag

03.02.2012 09:26

Im Vorfeld einer antifaschistischen Demonstration am 4. Februar in Aachen verüben Faschisten einen Buttersäureanschlag auf ein Autonomes Zentrum (AZ) und versenden als „White Unity Underground Agency (W.U.U.A.)“ Bombendrohungen per E-mail. Im Internet rufen sie zum Mord auf und drohen damit: „auf der geplanten Demonstrationsroute der Antifa Sprengstoff hochgehen zu lassen um möglichst viele dieser Schweine ins Jenseits […] zu befördern.“

Quelle: Autonomes Zentrum Aachen

CSU & NPD

03.02.2012 09:26

Ein Mitglied der CSU hält einen Vortrag bei einer NPD-Veranstaltung. Der Münchner Detlev Baasch hat eine Einladung der rechtsextremen NPD angenommen und am Mittwochabend bei einem Treffen des NPD-Kreisverbands einen Vortrag über zu dem Thema "Geschichte der Treuhand in Mitteldeutschland nach 1990" gehalten. Die Landesleitung der CSU droht Baasch mit Konsequenzen.

Quelle: sueddeutsche.de

Razzia

01.02.2012 09:25

Die Polizei führt in den Räumen der Antifa-Gruppe Oranienburg (Brandenburg) eine Razzia durch. Anlass ist eine Broschüre aus dem Jahr 2011 zu den rechten Strukturen im Norden Berlins.

Quelle: Antifa-Gruppe Oranienburg

1500 ertrunkene Flüchtlinge

01.02.2012 09:24

Mindestens 1.500 Flüchtlinge sind laut UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR im vergangenen Jahr auf dem Weg von Afrika nach Europa ertrunken, das sei die höchste Zahl seit Beginn der Erhebung im Jahr 2006. Die wahre Zahl der Toten könne "wahrscheinlich deutlich höher" eingeschätzt werden, so der deutsche UNHCR-Sprecher Stefan Telöken.

Quelle: „Taz“

Freitod

29.01.2012 09:23

Der 29jährige Mohammad Rahsepar aus dem Iran nimmt sich in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Würzburg das Leben. Der GU-Arzt Prof. August Stich sagt aus, dass der seit seiner Ankunft in Würzburg zunehmend depressive Rahsepar bereits seit Dezember über Selbstmordgedanken gesprochen habe. Das medizinische Team habe „unter höchster Dringlichkeit“ eine Veränderung der Unterbringung des Iraners beantragt. Der Arzt, Freunde von Rahsepar sowie die Internationale Föderation iranischer Flüchtlinge“ (IFIF) machen die Zustände in der Würzburger GU sowie die Missachtung der medizinischen Empfehlung eines Ortswechsels verantwortlich für den Suizid.

Quelle: http://antifateheran.blogsport.de

Berlin: Beleidigungen

26.01.2012 09:23

Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Berlin Treptow-Köpenick beleidigen mehrere Deutsche einen Schwarzen rassistisch.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

Waffenfunde

26.01.2012 09:22

In Berlin Pankow und Hohenschönhausen durchsucht die Polizei die Wohnungen mehrerer Neofaschisten, die im Verdacht stehen, mit Waffen zu handeln. Sie findet Waffenteile, Munition und Messer.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

Flaschenwürfe

22.01.2012 09:21

Ein 20-Jähriger wirft auf dem S-Bahnhof Rummelsburg Flaschen auf mehrere Mitarbeiter der Bahn und brüllt bei seiner Festnahme rechte Slogans.

Quelle: Bundespolizei