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von konkret

Foto: Paul Kulms

Die konkret–Redaktion gratuliert ihrem langjährigen Autor Hermann Peter Piwitt zum 80. Geburtstag am 28. Januar. In seiner neuen 32 Seiten kurzen Novelle Sommer mit Waschbär, die am 6. Februar im Wallstein- Verlag erscheint (siehe dazu auch Fritz Tietz’ Beitrag »Landlust« in kultur & betrieb, S. 42), heißt es bescheiden: »Was wollte ich erzählen? So, als hätte ich das je können: erzählen. Die fetten, dicken, die schwitzenden Romane zu mästen, die sprachlosen. Mich ekelt vor ihnen. Je kürzer, desto besser. Keine Bange.« konkret wünscht sich noch viele Texte vom großen Erzähler Piwitt, Länge egal.

Am 29. Januar ab 19.30 Uhr würdigen im Hamburger Literaturhaus, Schwanenwik 38, Matthias Altenburg, Joachim Kersten, Thedel von Wallmoden, Siegfried Kernen und viele andere Hermann Peter Piwitts literarisches Werk.

 

 

Am 7. Januar war der Kultregisseur und langjährige konkret-Autor Wenzel Storch beim Deutschlandradio zum Gespräch geladen. In der Sendung, die im digitalen Archiv auf der Homepage des Deutschlandradios nachgehört werden kann, spricht Storch über seine Filme, Drogen, Messdienerverherrlichungspropaganda, sein Bilderbuch Arno & Alice (konkret texte 59) und sein neues Theaterstück »Komm in meinen Wigwam. Eine Pilgerreise in die wunderbare Welt der katholischen Aufklärungs- und Anstandsliteratur«, das am 5. und 13. Februar jeweils um 20 Uhr im Dortmunder Schauspielhaus aufgeführt wird.

 

konkret macht Mut: In seiner Kolumne »Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück« für die Onlineausgabe der »Titanic« schreibt Stefan Gärtner über Dietmar Daths Buch Klassenkampf im Dunkeln: »Also reden und schreiben wir weiter, der Schnupfen geht vorbei, und solange noch solche Bücher wie Klassenkampf im Dunkeln. Zehn zeitgemäße sozialistische Übungen (konkret texte 65) erscheinen, wollen wir den Mut nicht verlieren.« Und die »Junge Welt« lobpreist und tutet: »Wo Humankapital noch verwertet wird, da schlummert eben auch Streikpotential; wo massenhaft Menschen aus der naturwüchsigen Gesellschaft herausfallen, wächst die Forderung nach einer selbstgemachten.« Weiter heißt es: »Die Stärke des Buches liegt in der Vermeidung jeder Vogelperspektive, also dem Verzicht darauf, die nächste große Metatheorie der Revolution zu schreiben oder sich an der Lösung des Transformationsproblems zu versuchen. Statt dessen greift Dath die Hindernisse emanzipatorischer Politik an, die weder rein praktischer noch theoretischer Natur sind, sondern im zähen Zwischenraum ihrer Vermittlung hausen.«

 

Der »Titanic« ist etwas aufgefallen. In ihrer Januar-Ausgabe stellt sie fest, »dass neuerdings jede journalistische Meinungsäußerung mit einem gezeichneten Porträt versehen werden muss«. Nun habe es auch konkret erwischt – und Hermann L. Gremliza, »dessen mit heiligem Zorn vorgetragene Herrschaftsverneinungen durch gezielte Schmunzelonkelhaftigkeit (seines von Leo Leowald gezeichneten Porträts; d. Red.) abgefedert« würden. Liebe »Titanic«, das Gegenteil ist wahr: Die Schmunzelonkelhaftigkeit der Kolumnen wird neuerdings durch das in heiligem Zorn gezeichnete, herrschaftsverneinende Porträt abgefedert.

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