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Integration auf bayerisch.

Von Michael Schilling


Die »Integrationsbeauftragte der Bundesregierung «, Aydan Özoğuz (SPD), hatte einen Einfall: »Die Flüchtlinge sind das Thema des Jahres 2015«, sagte sie der für Rassismus zuständigen »Bildzeitung«. »Deshalb wäre es schön, wenn die Flüchtlinge auch verstehen könnten, wie wir im Land die Situation erleben – zum Beispiel bei den Ansprachen der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten zu Weihnachten und Neujahr.« Beide sollten deshalb mit Untertiteln in Arabisch, auf Farsi, Paschtu, Tigrinya oder auch Englisch und Französisch gesendet werden.

In derselben Woche verlangte die Regierungspartei CSU, dass Migranten Deutsch zu lernen hätten, als Sprache und als Sitte. »Alle Kinder, Frauen und Männer«, kurzum »jeder«, müsse sich »individuell im Rahmen einer Integrationsvereinbarung zu unseren Werten, unserer Rechtsordnung und den Regeln eines friedlichen Zusammenlebens bekennen «. Diese Vereinbarungen sollen auch »die Grundlage für mögliche Leistungskürzungen im Falle des Nichtbefolgens sein«. Die regelmäßig an der Fünf-Promille-Hürde scheiternde Partei der Aufklärung blieb mit ihrer Forderung, die Vorschläge von Özoğus und Seehofer auf die Ureinwohner auszudehnen, sie zu zwingen, Deutsch zu lernen und bis dahin die Reden speziell der bayerischen Politiker nur noch im Original mit deutschen Untertiteln zu senden, links liegen.


 

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