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Dialektik der Abweichung

Tjark Kunstreich
Dialektik der Abweichung
Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation

136 Seiten
ISBN 978-3-930786-78-7

15,00 € inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten
akzeptierte Zahlungsmethoden: SEPA-Lastschrift, Vorauskasse-Überweisung
 
2015
 

 

Das Buch

»Homosexuelle werden auch heute noch verfolgt und ermordet, weil sie in einer Welt, die in Banden und Rackets zerfällt, für nicht gemeinschaftsfähig gehalten werden. Sie werden gehasst, weil sie nicht auf die Wärme der Kampfgemeinschaft, sondern die Kälte des bürgerlichen Rechts setzen, weil sie nicht von der Gnade der Gesellschaft abhängig sein, sondern im Appell ans Gericht ihr Heil suchen wollen, weil sie für eine gesetzlich abgesicherte Privatheit der Liebe statt um Beziehungen, mithin für die Standards einer bürgerlichen Normalität kämpfen. Dass diese Normalität gar nicht mehr existiert – falls es sie denn je gegeben hat –, verleiht diesem Kampf etwas Tragisches, weil in ihm, so aussichtslos er erscheinen mag, noch etwas aufscheint vom großen Versprechen individuellen Glücks.«

Der Autor

Tjark Kunstreich, geb. 1966, Publizist und Sozialarbeiter, hat in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche Beiträge zur Gesellschaftskritik u.a. für konkret geschrieben. Buchveröffentlichungen: Ein deutscher Krieg. Über die Befreiung der Nation von Auschwitz (1999) und Nach dem Westen (2004).

Pressestimmen

Tjark Kunstreich präsentiert mit seinem Buch "Dialektik der Abweichung" eine sachkundige und differenzierte Auseinandersetzung, ohne dabei die üblichen queeren wie maskulinistischen Stammtischparolen anzustrengen. (…) Die Artikel erfassen in ihrer relativen Kürze die Komplexität unterschiedlicher historischer sowie aktueller Ereignisse und betten sie in eine gesellschaftskritische Theorie. Dabei erwartet die Leserin hier eine eindrucksvolle Lektüre, die durch klare Worte und Argumentationen verständlich bleibt.

„queer.de“

Tjark Kunstreichs Aufsätze zur Politik der LGBT*-Szene sind ein Lichtblick im Dickicht der Identitätssucherei. (…) Das beste Buch der Saison zur Kritik der Queererei.

„Taz“