Quarantäne mit Konkret

Sollten in den kommenden Wochen die Kioske schließen oder eine verschärfte Ausgangssperre Ihnen den Erwerb von konkret unmöglich machen, sollen Sie nicht auf Ihre gewohnte Lektüre verzichten müssen. Unsere Empfehlung: ein Jahresabo für lächerliche 58 Euro (Schüler/innen und Studierende zahlen sogar nur 48 Euro). Wenn Sie sich nicht zu einem Abo entschließen können, geben wir Ihnen die Möglichkeit, entweder das Heft oder konkret als PDF (für 6,50 Euro) direkt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu bestellen. Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern alles Gute und vor allem Gesundheit!

April 2020

IN konkret

Titel

»Die Jagdsaison ist eröffnet«
Interview mit Panajotis Gavrilis über die Situation an der türkisch-griechischen Grenze

Keine schöne Perspektive
Lars Quadfasel zum Stand der Faschisierung in Deutschland

Offenbarungseid
Bernhard Torsch über den Zusammenhang zwischen dem Attentat von Hanau und der Jagd auf Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze

Im Land der Einzeltäter
Terroristen aus der Mitte der Gesellschaft – ein Blick auf die Vollstrecker der völkischen Mission. Von Friedrich C. Burschel

Putschmittel
Rechter »Akzelerationismus« – was ist das? Von Veronika Kracher

»Dieser Typ ist körperlich antidemokratisch«
Interview mit dem Kulturtheoretiker Klaus Theweleit über das Attentat von Hanau und die Pathologisierung von Nazis

Nazis willkommen
Tabubruch in Thüringen? Bereits in der Frühphase der Bundesrepublik feierten Nazis in den Parlamenten Erfolge. Von Erich Später

 

Zum Inhalt

»Linke Heimatliebe« von Thomas Ebermann

Paul Erde schreibt in "Malmoe" über Linke Heimatliebe:

Einer, der sich weigert, zur Rehabilitierung der Heimat beizutragen, ist der Hamburger Publizist und Theatermacher Thomas Ebermann. In Linke Heimatliebe zeigt er, auf welche reaktionären Pfade sich die linke Affirmation der Heimat begibt. ... Dass es in rasantem Tempo auf die Fahrbahn rechtsextremer Ideologie gehen kann, wenn man sich zu sehr um die Heimat bemüht, zeigt Ebermann an zahlreichen Beispielen.

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Stefan Ripplingers »Kommunistische Kunst«

Jetzt in zweiter Auflage lieferbar:

Das Buch

Was kann politische Kunst? Könnte es so etwas wie kommunistische Kunst geben? Wie müsste sie aussehen? Auf diese alten Fragen geben die drei Texte des vorliegenden Bandes eine neue Antwort. Sie starren nicht länger auf den Fetisch des Werks, sie betrachten seinen Gebrauch.

Kunst bildet Gruppen, entwickelt Gesellschaft, das Ästhetische gehört notwendig zu unserem Stoffwechsel mit der Natur. Das zeigt eine äußerst kurz gefasste Geschichte der künstlerischen Produktion von der Höhle bis heute.

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NEU: »Der Rivale« von Jörg Kronauer

China ist seit dem Zerfall der Sowjetunion das erste Land, das das Potential hat, mit den westlichen Hegemonialmächten ökonomisch und politisch gleichzuziehen, ihre Dominanz also auf allen Ebenen zu brechen. Damit macht man sich bei den Herren der Welt, die ihre Entthronung befürchten müssen, keine Freunde. Mit allen Mitteln versuchen sie daher, ihre wankende Macht zu wahren.

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